Zecken-PCR

Erregernachweis in Zecken - Sicherheit von Anfang an -

 Quellennachweis / Wikipedia Hubert Berberich (HubiB)       Vollgesogene Zecke- Bild von Felix Abraham  (Wikimedia Commons) 
 


Leider ist das neue und zugleich zuverlässige Verfahren des DNA-Direkt- bzw. PCR-Nachweises in Zecken bei vielen Ärzten, anderen öffentlichen Institutionen und auch Ratsuchenden noch immer nicht hinreichend bekannt.

Diese Ausführungen und Erklärungen zu diesem speziellen Untersuchungsverfahren sollen zum einen die Aufklärung in der Öffentlichkeit voranbringen und zum anderen auf eine schnelle Möglichkeit der Diagnose nach einem Zeckenbiss/Zeckenstich hinweisen.

Die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen mit dem Borreliose-Erreger (eine Impfung ist nicht möglich) ist erheblich und hat zudem drastisch zugenommen. Aber auch die FSME-Infektionen (Impfung möglich) steigen nach wissenschaftlichen Beobachtungen von verschiedenen Seiten ständig an und die Infektionsgebiete weiten sich aus. Insgesamt ist die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen höchst besorgniserregend. Klicken Sie bitte dazu auch auf den Button: FSME/ Borreliose. Aus diesem Grund ist ein möglichst frühzeitiger Nachweis, ob die Zecke mit Krankheitserregern infiziert war, außerordentlich wichtig und notwendig.

Der PCR-Test ist hochsensitiv und spezifisch. Ein positives Testergebnis  spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine Borrelienübertragung. Es ist ist mit dem Nachweis von Borrelien-oder FSME-Erregern in der Zecke noch lange keine Erregerübertragung auf den Patienten bewiesen. Aber es besteht, wie auch die Tierärztliche Hochschule Hannover berichtet ein erhöhtes Infektionsrisiko. Ist dagegen das Testergebnis negativ ist eine Infektion trotzdem nicht ganz ausgeschlossen, aber sehr gering. Die Zecken-PCR ist als sehr sinnvoll einzustufen, wie HIER auch zu lesen ist.

Sie haben auch die Möglichkeit eine solche PCR-Untersuchung der Zecke an verschiedenen Tierärztlichen Hochschulen, wie z.B. der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Abteilung Parasitologie, durchführen zu lassen. Erkundigen Sie sich bitte dazu auch bei dementsprechenden Einrichtungen an Ihrem Wohnort.

Sehr viele Menschen bemerken einen Zeckenstich überhaupt nicht und bringen später auftretende Beschwerden nicht mit einer Zeckenerkrankung in Verbindung.

Wertvolle Therapiezeit ist dadurch verloren gegangen und ein chronisches Krankheitsstadium kann entstanden sein. Andere entdecken nach einem Aufenthalt in der Natur die Zecke an ihrem Körper, entfernen diese und werfen das entfernte Tier achtlos weg. Ein schwerwiegender Fehler, denn durch dieses Verhalten, was in den allermeisten Fällen auf Unkenntnis beruht, wird hier eine Möglichkeit der frühzeitigen Diagnostik vertan. Denn es ist inzwischen möglich geworden sowohl den FSME- als auch den Borreliose-Erreger in der Zecke direkt durch den PCR- bzw. DNA-Test nachzuweisen.

Völlig unverständlich, warum diese Laborleistung keine Kassenleistung ist und daher selber getragen werden muss, auch wenn die Kosten eher gering einzustufen sind. Die Kassen selber sind aufgefordert, ihre Haltung diesbezüglich zu überdenken und eine Methode hinreichend zu würdigen, die schwere Krankheitsverläufe und viel persönliches Leid von Betroffenen verhindert. Eine Ergebnisauswertung ist mit dieser Labormethode nach sieben Stunden nachdem die Zecke im Labor eingegangen ist, möglich.

Einen guten, langjährigen Kontakt habe ich zu Frau Dr. Liebisch vom Zecklab Liebisch. Hier die Laboradresse: ZeckLab Labor für klinische Diagnostik und Prüfung Dr. Gabriele Liebisch Up´n Kampe 3 30938 Burgwedel Tel. 05139 – 892447 Fax 05139 – 892448 

Wichtige Hinweise:

1. Entdecken Sie eine Zecke an Ihrem Körper entfernen Sie diese vorsichtig und sachgerecht.
 
2. Auch tote Zecken werden untersucht! Es spielt für die PCR-Untersuchung keine Rolle ob die Zecke lebt oder tot ist, der Nachweis durch diese Methode ist immer möglich!
 
3. Es können sowohl Zecken untersucht werden die am Menschen, als auch am Tier gesessen haben.
 
4. Sie können die Zecke in einer Filmdose oder auf Papier aufgeklebt im Umschlag versenden.
 


Nutzen Sie unbedingt diese Möglichkeit zur Sofortdiagnostik und weisen Sie auch Ihren Arzt und Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Diagnostik hin!

                                                                                  

                                                                                                  Gemeiner Holzbock/Ixodes ricinus

                                                                                           

                                                                   Quellennachweis:: Wikipedia.org/Datum:28. August 2005/Urheber:James Lindsey's Ecology of Commanster Site
                                                                                         Genehmigung:Please contact James Lindsey when you think this is a different taxon.